FILMCLUB workshop


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Im Wintersemester 2007 begleitete den FILMCLUB ein WORKSHOP zu Historien– und Sandalenfilmen.

Erschienen

Bearbeitet

EVERYTHING YOU ALWAYS WANTED TO KNOW ABOUT SANDALS – BUT WERE AFRAID TO ASK.

Die Film– und Videoreihe FILMCLUB sollte Anregung sein, das Medium des Films oder der Bewegtbildarbeiten abseits der vorkategorisierten Schemata als würdiges Feld der kunstgeschichtlichen Auseinandersetzung im Auge zu behalten. 

Begleitet wurde der FILMCLUB von zahlreichen Vorträgen zu den ausgewählten Filmen, zwei Publikationen sowie einem FILMCLUB Workshop

Im Wintersemester 2007 begleitete den FILMCLUB ein WORKSHOP zu Historien– und Sandalenfilmen.

EVERYTHING YOU ALWAYS WANTED TO KNOW ABOUT SANDALS – BUT WERE AFRAID TO ASK.

Monumentale Historienfilme haben seit dem 20. Jahrhundert nicht nur die Filmgeschichte maßgeblich geprägt sondern darüber hinaus auch die Sicht des Publikums. Gerade antike mythologische und (pseudo-) historische Stoffe – heute als antike Historien- oder Sandalenfilme bekannt – boten den Filmemachern Material zur Umsetzung in dieser Filmgattung und erzielen bis heute noch hohe Verkaufszahlen.  Zahlreiche Historien- und Sandalenfilme liefen in den letzten knapp 100 Jahren über die Kinoleinwände, doch rekurrierten sie auf wenige Sachverhalte mit Realbezug – nicht jede antike Historie und nicht jede mythologische Geschichte eignete sich zur filmischen Umsetzung. Trotz der beschränkten Inhalte vermochten gerade diese Filme die Sicht auf und das Wissen über die Antike in breiten Schichten der Gesellschaft zu prägen. Insbesondere das Genre der teils von der „wahren“ Historie losgelösten Sandalenfilme etablierte sich immer mehr zu einem publikumswirksamen Verkaufsschlager. 

Vermögen die Historien- und Sandalenfilme tatsächlich, das Wissen zu bereichern? Welche „Geschichtsbilder“ spiegeln sie wieder und worauf gründen sich diese? Wo liegen die Grenzen zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltungswert; zwischen auf Antike Quellen rekurrierenden Bildinhalten und Fiktionen über Antike in den Filmen? 

Anhand eines aus vier Spielfilmen (siehe Filmliste unten) bestehenden Basismaterials, sowie weiteren Vergleichsbeispielen, zu denen Randerscheinungen dieser Sujets in Comics, Dokutainments oder Fantasyfilme gehören, soll im Seminar das Genre der Historien- und Sandalenfilme untersucht werden. Hierbei werden neben der Erörterung der Bildinhalte und ihrer Quellen auch fokussiert Fragen nach der spezifischen Anwendung der Technik – beispielsweise der Kameraarbeit und auch der Ausstattung in den Blick genommen. Aber auch Medium und Medialität werden eng mit den Inhalten zu verzahnen sein: Wie gelingt es, in Text überlieferte Inhalte in Bilder umzusetzen? Welche visuellen Konzepte sind den Filmen möglicherweise bereits vorausgegangen, wie wird sich daran angelehnt oder wo werden neue Konzepte entwickelt? Was vermögen uns die Filme über ihre Inhalte hinaus über Wertvorstellungen in Bezug auf die eigene kulturelle und politische Situation in ihrer Entstehungszeit zu vermitteln? 

In einzelnen Blockveranstaltungen wird das Filmmaterial veranschaulicht, in Einzel- und Gemeinschaftsreferaten werden Ursprung des Genres, seine textlichen, kulturellen, oder landesspezifische Referenzen sowie seine diversen Ausprägungen ebenso vorgestellt wie technischen Aspekte des Mediums Films. Diese Erkenntnisse und die an diese anknüpfenden Fragestellungen werden in der Gruppe diskutiert. Ziel ist es, möglichst viele Antworten auf Wissensfragen zu finden, aber auch auf solche, die möglicherweise unlösbare Rätsel darstellen – „Was in Jupiters Namen macht eigentlich der „Best Boy“ bei einem Film“? Die Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur Diskussion und die Vorstellung eines Themas. Gruppenarbeit ist angestrebt, die Fokussierung der Themen und die Festlegung der Termine findet in der ersten Sitzung des Workshops statt.

EVERYTHING YOU ALWAYS WANTED TO KNOW ABOUT SANDALS – BUT WERE AFRAID TO ASK.

Die Film– und Videoreihe FILMCLUB sollte Anregung sein, das Medium des Films oder der Bewegtbildarbeiten abseits der vorkategorisierten Schemata als würdiges Feld der kunstgeschichtlichen Auseinandersetzung im Auge zu behalten. 

Begleitet wurde der FILMCLUB von zahlreichen Vorträgen zu den ausgewählten Filmen, zwei Publikationen sowie einem FILMCLUB Workshop

Im Wintersemester 2007 begleitete den FILMCLUB ein WORKSHOP zu Historien– und Sandalenfilmen.

EVERYTHING YOU ALWAYS WANTED TO KNOW ABOUT SANDALS – BUT WERE AFRAID TO ASK.

Monumentale Historienfilme haben seit dem 20. Jahrhundert nicht nur die Filmgeschichte maßgeblich geprägt sondern darüber hinaus auch die Sicht des Publikums. Gerade antike mythologische und (pseudo-) historische Stoffe – heute als antike Historien- oder Sandalenfilme bekannt – boten den Filmemachern Material zur Umsetzung in dieser Filmgattung und erzielen bis heute noch hohe Verkaufszahlen.  Zahlreiche Historien- und Sandalenfilme liefen in den letzten knapp 100 Jahren über die Kinoleinwände, doch rekurrierten sie auf wenige Sachverhalte mit Realbezug – nicht jede antike Historie und nicht jede mythologische Geschichte eignete sich zur filmischen Umsetzung. Trotz der beschränkten Inhalte vermochten gerade diese Filme die Sicht auf und das Wissen über die Antike in breiten Schichten der Gesellschaft zu prägen. Insbesondere das Genre der teils von der „wahren“ Historie losgelösten Sandalenfilme etablierte sich immer mehr zu einem publikumswirksamen Verkaufsschlager. 

Vermögen die Historien- und Sandalenfilme tatsächlich, das Wissen zu bereichern? Welche „Geschichtsbilder“ spiegeln sie wieder und worauf gründen sich diese? Wo liegen die Grenzen zwischen Wissensvermittlung und Unterhaltungswert; zwischen auf Antike Quellen rekurrierenden Bildinhalten und Fiktionen über Antike in den Filmen? 

Anhand eines aus vier Spielfilmen (siehe Filmliste unten) bestehenden Basismaterials, sowie weiteren Vergleichsbeispielen, zu denen Randerscheinungen dieser Sujets in Comics, Dokutainments oder Fantasyfilme gehören, soll im Seminar das Genre der Historien- und Sandalenfilme untersucht werden. Hierbei werden neben der Erörterung der Bildinhalte und ihrer Quellen auch fokussiert Fragen nach der spezifischen Anwendung der Technik – beispielsweise der Kameraarbeit und auch der Ausstattung in den Blick genommen. Aber auch Medium und Medialität werden eng mit den Inhalten zu verzahnen sein: Wie gelingt es, in Text überlieferte Inhalte in Bilder umzusetzen? Welche visuellen Konzepte sind den Filmen möglicherweise bereits vorausgegangen, wie wird sich daran angelehnt oder wo werden neue Konzepte entwickelt? Was vermögen uns die Filme über ihre Inhalte hinaus über Wertvorstellungen in Bezug auf die eigene kulturelle und politische Situation in ihrer Entstehungszeit zu vermitteln? 

In einzelnen Blockveranstaltungen wird das Filmmaterial veranschaulicht, in Einzel- und Gemeinschaftsreferaten werden Ursprung des Genres, seine textlichen, kulturellen, oder landesspezifische Referenzen sowie seine diversen Ausprägungen ebenso vorgestellt wie technischen Aspekte des Mediums Films. Diese Erkenntnisse und die an diese anknüpfenden Fragestellungen werden in der Gruppe diskutiert. Ziel ist es, möglichst viele Antworten auf Wissensfragen zu finden, aber auch auf solche, die möglicherweise unlösbare Rätsel darstellen – „Was in Jupiters Namen macht eigentlich der „Best Boy“ bei einem Film“? Die Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur Diskussion und die Vorstellung eines Themas. Gruppenarbeit ist angestrebt, die Fokussierung der Themen und die Festlegung der Termine findet in der ersten Sitzung des Workshops statt. 

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