plan-stadt-platte


, ,

Ausstellung 2005, Bibliothek Georg–Maurer in Leipzig–Plagwitz In der Bibliothek Georg–Maurer in Leipzig–Plagwitz fand 2005 die Ausstellung plan–stadt–platte, eine orts– und raumspezifische photographische Bestandsaufnahme des Leipziger Stadtteils Grünau statt.

Erschienen

Bearbeitet

Ausstellung 2005, Bibliothek Georg–Maurer in Leipzig–Plagwitz

In der Bibliothek Georg–Maurer in Leipzig–Plagwitz fand 2005 die Ausstellung plan–stadt–platte, eine orts– und raumspezifische photographische Bestandsaufnahme des Leipziger Stadtteils Grünau statt.


Eine im Sommer 2004 als Resultat der gleichnamigen theoretischen Arbeit über das Phänomen der sogenannten Planstadtsiedlungen und schrumpfender Städte am Beispiel der Grünauer Pheripherie und ihrer typischen Architektur im Rahmen des Projektes Kunst–Kommunikation an der Universität Leipzig, enstandene Bilderserie sich im Rückzug befindender Plattenbauten und deren typischer Interiors.


Die Arbeit plan–stadt–platte zielt darauf ab, Schrumpfungsprozesse und damit einhergehende Veränderungen der sozialen Strukturen anhand des leipziger Plattenbauviertels Grünau mit Hilfe bildnerischer Mittel zu reflektieren. Der Fokus liegt dabei auf der Frage nach gesellschaftspolitischen Utopien spätmodern geprägter (Plan–) Städte beziehungsweise Stadtviertel, deren urbaner Struktur modulare (Platten–) Bauweisen zugrunde liegen.


Im Zentrum der Fragestellung steht der Zusammenhang spezifischer, nach Außen gerichteter repräsentativer Ästhetik und den damit verbundenen politischen Utopien – ergänzend dazu soll die Untersuchung alltäglicher, persönlich dominierter Lebens– und Handlungsräume stehen, die die Rahmenbedingungen für kollektive gesellschaftliche Identität(en) in einer konstruierten Umwelt bilden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert