ENSO round:one (DVD)


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Der experimentelle Film ist die abschließende Verbildlichung eines Albums, das zwischen 2000 und 2004 unter dem Arbeitstitel ensó entstand. Die Mischung aus Radiosamples, Gitarrenriffs, elektronischen Beats, Synthesizern und Zufallsaufnahmen, die sich durch die 13 Titel1 von round:one zieht, wird in der komplementären Videoarbeit von 2007 endgültig abgeschlossen. Jeder Titel wird durch psychedelisch-abstrakte und rhythmische Bilder…

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Der experimentelle Film ist die abschließende Verbildlichung eines Albums, das zwischen 2000 und 2004 unter dem Arbeitstitel ensó entstand. Die Mischung aus Radiosamples, Gitarrenriffs, elektronischen Beats, Synthesizern und Zufallsaufnahmen, die sich durch die 13 Titel1 von round:one zieht, wird in der komplementären Videoarbeit von 2007 endgültig abgeschlossen. Jeder Titel wird durch psychedelisch-abstrakte und rhythmische Bilder begleitet, die nicht wie zu erwarten am Computer digital animiert oder gerendert wurden, sondern entsprechend dem Charakter des Albums, rein analog entstanden. 

Thematisch changiert round:one zwischen sehr intimen Momenten, die von Mutter-Sohn-Konflikten und verzweifelten Welterklärungsmodellen (wissenschaftlicher als auch persönlicher Art) zeugen und triumphalen öffentlichen Machthymnen, die im Zusammenhang mit nine-eleven geäußert wurden. Eine Unterteilung des Werkes in einzelne Titel gibt es nicht – sie werden durch Rauschen (white noise) ineinander verwoben und übereinandergelegt, so daß sie einem zufälligen Empfang, in der Luft befindlicher Strömungen und Signale zu gleichen scheinen. Die Betitelung spielt einerseits auf die Stellung des Werkes als erste Etappe innerhalb weiterer Alben an. Andererseits nimmt es konkret Bezug zu dem Titel des Projektes: ensó ist die japanische Bezeichnung für „Kreisform“, die in der Tradition des Zen–Buddhismus eine tiefe symbolische Bedeutung hat. Der ensó-Kreis wird in schwarzer Tusche immer wieder mit einem einzigen fließenden Pinselstrich gezeichnet und soll so die allgemeinste natürliche Form des Daseins widerspiegeln.

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Der experimentelle Film ist die abschließende Verbildlichung eines Albums, das zwischen 2000 und 2004 unter dem Arbeitstitel ensó entstand. Die Mischung aus Radiosamples, Gitarrenriffs, elektronischen Beats, Synthesizern und Zufallsaufnahmen, die sich durch die 13 Titel1 von round:one zieht, wird in der komplementären Videoarbeit von 2007 endgültig abgeschlossen. Jeder Titel wird durch psychedelisch-abstrakte und rhythmische Bilder begleitet, die nicht wie zu erwarten am Computer digital animiert oder gerendert wurden, sondern entsprechend dem Charakter des Albums, rein analog entstanden. 

Thematisch changiert round:one zwischen sehr intimen Momenten, die von Mutter-Sohn-Konflikten und verzweifelten Welterklärungsmodellen (wissenschaftlicher als auch persönlicher Art) zeugen und triumphalen öffentlichen Machthymnen, die im Zusammenhang mit nine-eleven geäußert wurden. Eine Unterteilung des Werkes in einzelne Titel gibt es nicht – sie werden durch Rauschen (white noise) ineinander verwoben und übereinandergelegt, so daß sie einem zufälligen Empfang, in der Luft befindlicher Strömungen und Signale zu gleichen scheinen. Die Betitelung spielt einerseits auf die Stellung des Werkes als erste Etappe innerhalb weiterer Alben an. Andererseits nimmt es konkret Bezug zu dem Titel des Projektes: ensó ist die japanische Bezeichnung für „Kreisform“, die in der Tradition des Zen–Buddhismus eine tiefe symbolische Bedeutung hat. Der ensó-Kreis wird in schwarzer Tusche immer wieder mit einem einzigen fließenden Pinselstrich gezeichnet und soll so die allgemeinste natürliche Form des Daseins widerspiegeln.

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